22. März 2013

Hilfe für die Straßenmietzen!

Hey, ihr Lieben!

Es ist vollbracht! Endlich darf ich dem Tierschutz ein kleines bisschen helfen! Gestern war ich zur Vorstellung der "Aktion Kitty" in Berlin eingeladen, um dort ehrenamtlich helfen zu dürfen. Kennt ihr "Aktion Tier"? Ist weit verbreitet in Deutschland und ähnlich wie der WWF. Es gibt auch hin und wieder eine Sendung darüber, die VOX ausstrahlt, wo sich Tierschützer um bedürftige Tiere kümmern, sie vor Messis retten oder ihnen ein neues Zuhause geben. Bei diesen Menschen, die sich für Tiere einsetzen, bin ich jetzt!
Klingt natürlich alles ziemlich hochtrabend, weil diese Aktionen auch im TV ausgestrahlt werden, aber das ist es gar nicht. Es ist leider nur ein sehr kleiner Verein der sich hier in Berlin um die Streuner und Straßenkatzen kümmert.

Sie sorgen dafür, dass diese alle kastriert werden um nicht unaufhaltsam für Nachwuchs zu sorgen und somit das Elend zu mindern. Dazu bekommen die Katzen extra noch einen Chip, (jede von ihnen!) damit man sie nicht mehr verwechselt und sie in der Datei registriert sind. Und wenn die Mietzen schon mal bei uns sind, bekommen sie zusätzlich und selbstverständlich noch eine Rundumversorgung und ärztliche Behandlung.

Ich durfte mir gestern alles genau ansehen und habe mir vieles erklären lassen. Für manch anderen ist es vielleicht öde und belanglos, aber ich fand es echt interessant, was man alles beachten muss und was alles getan wird für Katzen, die man leider nie wieder sehen wird. Dort waren grade auch ein paar Kittys zu Gast, die am Dienstag kastriert wurden und nun bald wieder abgeholt werden um nach Hause zu kommen.
Ihr fragt euch sicher, welches Zuhause, wo sie doch draußen leben? Tja, aber auch diese Katzen haben ihre festen Plätze und das ist ihr Zuhause. Dort werden sie jeden Tag von lieben Menschen gefüttert und versorgt. Dafür sorgt die Aktion Kitty ebenfalls. Damit die Leute, die sich um die Straßenkatzen kümmern, auch immer genug Futter haben. Tja, alles natürlich finanziert durch Spenden und Menschen, die einfach so gerne geben und helfen möchten.

Wo ich an dieser Stelle absolut nicht verstehe, wie man sich nicht mehr für Tierschutz und das Wohl der Tiere einsetzen kann und Tiere vielen Menschen einfach nur gleichgültig sind, wenn es nicht ihre eigenen sind oder sie generell mit Tieren nichts anfangen können. Das ist wirklich grausam. *benies* Aber da kann man nichts machen. Menschen sind eben so. Die meisten leider. Aber ein Glück gibt es auch die Guten unter ihnen, die ohne etwas zu erwarten und ohne Gegenleistung bei solchen Aktionen wie oben genannt ehrenamtlich helfen möchten und lieber noch ihr letztes Hemd geben würden, als eine arme Katze verhungern lassen zu müssen.

Jedenfalls ist das wo ich demnächst helfen und arbeiten darf zu vergleichen mit einem einfachen Tierarzt. Und so sieht es da auch aus. ;) Worin ich zusätzlich noch vertraut bin, auch wenn es schon Jahre her ist. Aber Erfahrungen, und seien sie noch so klein, werden natürlich immer gern gesehen. Und ich freue mich sehr, dass ich meinem Leben ein bisschen mehr Sinn verschaffen und mich nützlich machen darf. Denn für mich ist es das einzig richtige und vernünftige, dass ich Lebewesen helfen kann, die sich nicht selbst helfen können und uns nicht sagen können wo es ihnen wehtut. Ich will hier niemanden seine Entscheidungen zum Leben und ihren Aufgaben schlecht reden. Nur für mich allein ist es etwas wo ich Erfüllung finde und das Gefühl habe für etwas Gutes gebraucht zu werden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine nächste Arbeit verschaffen. Vielleicht werde ich das ein oder andere Mal noch etwas dazu posten. Aber für jetzt war es das erst mal. :)


Zack und ich sagen Danke für euer Interesse an meinen Eintrag und den kleinen Tierchen! 


Meine Leser